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letzte Änderung: 10.07.2010
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Nur mit einer vernünftigen Toleranz und diplomatischem Geschick lassen sich die Probleme unserer Zeit lösen. Dieses Prinzip hat Hermann von Salza sein ganzes Leben in "Hoch"meisterlicher Weise praktiziert.
Der Hochmeister des Deutschen Ordens war einer der bedeutendsten Thüringer und eine der hervorragenden Persönlichkeiten des 13. Jahrhunderts. Das obige Bild, das ihn als Diplomat zeigt, habe ich auf ~ www.Stupormundi.it ~ gefunden. Eine interessante Seite über die Zeit Friedrich II. und damit auch unseres Hermann von Salza.
Nach der Tagung zum Thema "Thüringen und der Deutsche Orden" Ende Oktober 2009 in Bad Langensalza habe ich mich intensiv der damals aufgeworfenen Frage gewidmet "War der Hochmeister des Deutschen Ordens Hermann von Salza ein Langensalzaer?" Es gibt eine Unmenge von Quellen zu diesem Thema. Ich hatte im November 2009 bereits erste Ergebnisse auf meiner Seite aufgezeigt. Seit Januar sind weitere 6 Beiträge im Magazin "MOMENT." veröffentlicht worden. Im Juli-Heft berichte ich über einen Kernpunkt dieser Diskussion. Der Besuch des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm IV. in Langensalza am 2. Oktober 1842 hat im Nachhinein zu einer verstärkten Beschäftigung mit diesem Thema geführt. Die politischen Verhältnisse der damaligen Zeit haben es aber nicht zugelassen, dass es zu konkreten Ergebnissen geführt hätte. Die in den nächsten Wochen erscheinenden Artikel werden sich weiter mit diesem Thema befassen. Für mich hat jedoch der Zusammenhang zwischen dem Siegel des Günthers von Salza aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und der Darstellung des Wappens des 4. Hochmeisters des Deutschen Ordens, Hermann von Salza, im Berliner Wappenbuch von 1460 wie im Juniartikel dargestellt, eine hervorragende Beweiskraft für die Herkunft des Hochmeisters . Die Interessengemeinschaft zur Erforschung des Deutschen Ordens in Nägelstedt und Umgebung ist seit Mai 2010 offiziell Mitglied des Nägelstedter Dorfkulturvereins e. V. Also wieder "ein Gutes Stück weiter". Der Bildergalerie möchte ich neben einigen Motiven aus dem ehemaligen Komturhof des Deutschen Ordens in Nägelstedt an der Unstrut Bilder vom Besuch in Nägelstedt und der Langensalzaer Tagung stellen. Die Kommende Nägelstedt zählt mit zu den Erstgründungen des Ordens in Thüringen. Bereits am 13. Oktober 1221 findet sich ein Rudolfus de Negelstete als Zeuge auf einer Urkunde des Deutschmeisters Hermann Otter. Und am 26. Januar 1222 verkaufte Propst Dietrich und der ganze Konvent des St. Marienstifts zu Mainz dem Deutschen Orden für 100 Mark kölnischer Denare ihre Liegenschaften in Nägelstedt (nach K. H. Lampe Urkundenbuch der Ballei Thüringen). Mehr über Bad Langensalza und Umgebung über ~ www.badlangensalza.de ~ . Es geht natürlich auch über meine Link-Seite. Es lohnt sich bestimmt. Dieter Deubner Wegen der Bedeutung des Deutschen Ordens in Thüringen zeige ich jetzt in der Bildergalerie einige Motive aus dem ehemaligen Komturhof des Deutschen Ordens in Nägelstedt an der Unstrut. Die Kommende Nägelstedt zählt mit zu den Erstgründungen des Ordens in Thüringen. Bereits am 13. Oktober 1221 findet sich ein Rudolfus de Negelstete als Zeuge auf einer Urkunde des Deutschmeisters Hermann Otter. Und am 26. Januar 1222 verkaufte Propst Dietrich und der ganze Konvent des St. Marienstifts zu Mainz dem Deutschen Orden für 100 Mark kölnischer Denare ihre Liegenschaften in Nägelstedt (nach K. H. Lampe Urkundenbuch der Ballei Thüringen). Die Urkunde befindet sich im Deutschordenszentralarchiv in Wien. Im jetzt erschienenen Buch "Die Urkunden des Deutschordenszentralarchiv in Wien Regesten I" herausgegeben von Prof. Dr. Dr. h.c. Udo Arnold, ist diese Urkunde dokumentiert. Prof Arnold ist der Präsident der Internationalen Historischen Kommission zur Erforschung des Deutschen Ordens. Er weilte auf Einladung von Bad Langensalzas Bürgermeister Bernhard Schönau am 18. und 19. April in unserer Stadt. Am Freitag stand ein Besuch in Mühlhausen auf dem Programm. Der Mühlhäuser Museumsdirektor Thomas T. Müller führte persönlich Prof. Arnold und seine Gattin durch die Franziskanerausstellung. Am Samstag standen der Komturhof (Schieferhof) die St.Georgskirche und das ehemalige Ordensgut in Nägelstedt auf dem Besuchsprogramm. Prof. Arnold zeigt sich sehr beeindruckt und nannte nach der Begehung die historische Einheit von "Schieferhof", Pfarrfilialkirche und Stiftungshof in seiner Bedeutung herausragend. Er sprach davon, dass die von ihm vorgefundenen Aspekte dieses Ensemble "in einen regionalen, landesweiten und - über den Deutschen Orden - europaweiten Kontext stellen". Demnächst dazu mehr. Vielleicht gründet sich in der nächsten Zeit ein Freundeskreis für die Erhaltung des Komturhofes in Nägelstedt. An diesem Thema Interessierte sollten sich bitte über meine Mailadresse info@hermann-von-salza.de melden. Neben den bekannten Bildern von Nägelstedt habe ich einige Bilder vom Besuch Prof. Arnolds in die Kleine Galerie gestellt. Mehr über Bad Langensalza und Umgebung über ~ www.badlangensalza.de ~ tun. Es geht natürlich auch über meine Link-Seite. Es lohnt sich bestimmt.Dieter Deubner -->
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